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DINKEL
... ein Klassiker, von uns neu entdeckt

Dinkel



Dinkel war noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts unser Brotgetreide; Weizen war bis zu diesem Zeitpunkt nördlich der Alpen kaum verbreitet. Die Züchtung ertragreicher und angepasster Weizen-sorten an unsere Bedingungen bescherten dem Weizen dann allerdings einen unvergleichlichen Siegeszug und ließen den Dinkel beinahe vollständig verschwinden. Heutige Weizensorten haben jedoch einen viel höheren Glutengehalt als noch vor 100 Jahren und damit haben immer mehr Menschen immer mehr Probleme.

Der Dinkel ist von dieser Entwicklung weitestgehend verschont geblieben und hat für unsere heutige Ernährung viele Vorteile:
 

Menschen mit einer Weizenunverträglichkeit können
Dinkel in der Regel gut vertragen. Das leicht basische Getreide wirkt einer Übersäuerung desMagens entgegen, somit verträgt auch der
Magenempfindliche das Getreide gut.
  Dinkel ist ein Spelzgetreide. Das vom Spelz geschützte Korn ist hervorragend gegen Umweltverschmutzung geschützt, denn erst in der Mühle wird das Korn vom Spelz getrennt.   Dinkel hat von allen Brotgetreiden die höchsten Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren.


Leider gab es auch beim Dinkel einige Fehlent-wicklungen. In den 50er Jahren wurden einige Dinkelsorten gezüchtet, die oftmals in Verbindung mit Weizen standen und auch immer noch zum Backen verwendet werden. Der belgische Rouquin-Dinkel ist hierfür ein Beispiel; ursprünglich nur als Viehfutter für Milchkühe entwickelt, findet er aufgrund seiner guten Backeigenschaften heute oft Verwendung, speziell auch in Fertigmehlen und Vormischungen.

Wir, die Bäckerei Brede, haben uns des Themas Dinkel angenommen und konnten die

Lichtenstein Mühle

als unseren Lieferanten gewinnen. Hier wird nur der Ur-Dinkel des Biosphärenreservats Schwäbische Alb vermahlen, allen voran die alten Dinkelsorten „Schwaben- und Frankenkorn“.


 

Dinkelkasten

Dinkelhörchen

Dinkelurbrot



 

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